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Blog: Bewerbungstipps und Unternehmertipps*

Vorstellungsgespräch: Checkliste


Vor Vorstellungsgesprächen graulen sich viele Bewerber. Dabei ist es die Chance, sich gegenseitig kennenzulernen. Diese Chance wird nur leider sehr häufig vergeben.

Also hier ein paar Tipps, wie Sie sicher durch ein Vorstellungsgespräch kommen.

Vorstellungsgespräch: ChecklisteZuerst und das ist das A und O: Pünklichkeit
Kommen Sie pünktlich, also nicht zu spät und auch nicht viel zu früh. 10 Minuten vor dem vereinbarten Termin sollten Sie da sein. Nicht früher!

Kleidung
Viele Bewerberinnen verwechseln das Vorstellungsgespräch mit einem Catwalk. Generell gilt für die Damen: nicht zu sehr aufdonnern, dezentes Make-Up, dezente Frisur, mit Schmuck nicht übertreiben und keinen großen Ausschnitt. Blazer oder Bluse sind sehr gut, aber nicht in allzu grellen Farben. Eine Dame stellte sich mir mal in einem giftgrünen Hosenanzug vor, den Hosenanzug hab ich mir gemerkt, von der Dame weiß ich allerdings nichts mehr. Keinen extrem kurzen Rock oder gar Hotpants. Das gilt auch an heißen Sommertagen! Auch keine extrem hohen Highheels.
Für Männer gilt: es muss nicht immer der Anzug und Krawatte/Fliege sein, außer es wäre im Beruf eh Pflicht. Ein schönes Hemd (möglichst nicht weiß, Sie gehen ja nicht auf eine Beerdigung) und eine schöne Hose tun es auch. Bitte nie kurze Hosen tragen. Es handelt sich ja um ein Vorstellungsgespräch, nicht um eine Grillparty. Polierte Schuhe, ordentliche Frisur und Rasur und fertig sind Sie.

Unterlagen
Bitte nehmen Sie nochmal alle Bewerbungsunterlagen mit, auch wenn Sie alles schon per E-Mail geschickt haben. Manche Personaler blättern einfach gern. Hier dürfen es ruhig alle Zertifikate sein, die Sie so da haben. Aber nur in Kopie!

Begleitung
Gerade Damen lassen sich gerne Fahren. Das ist total in Ordnung. Die Begleitung sollte aber im Auto bleiben oder maximal bis zum Wartebereich mitkommen. Das Mitnehmen der Begleitung zum Vorstellungsgespräch ist ein absolutes No-Go!

Handy
Das Handy muss für diese Zeit in jedem Fall lautlos gestellt werden. Falls es doch mal bimmelt, gehen Sie unter gar keinen Umständen ran. Drücken Sie den Anrufer weg, schalten Sie auf lautlos und entschuldigen Sie sich bei Ihrem Gesprächspartner.

Rauchen
So nervös wie Sie auch sein mögen: Zigarettenrauch stinkt fürchterlich. Also bitte mindestens 30 Minuten vorher nicht rauchen.

Der Ansprechpartner
Merken Sie sich unbedingt, mit wem das Vorstellungsgespräch stattfinden soll. Falls Sie das vorher nicht wissen, wird sich derjenige bestimmt vorstellen. Merken Sie sich diesen Namen bitte unbedingt. Auch nach dem Termin ist der Name oft noch nützlich, also am besten gleich nach dem Gespräch notieren.

Beim nächsten Mal geht es um die Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch.

 


 

Tipps für ausländische Unternehmen: Handwerkskammer


Wir stellen gelegentlich fest, dass ausländischen Handwerksunternehmen nicht bekannt ist, dass sie sich bei der örtlichen Handwerkskammer melden müssen.

Dort ist ein Antrag auf Erteilung einer Ausnahmebewilligung gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 1 der Handwerkerordnung zu stellen.

Die erste Anlaufstelle befindet sich dazu im jeweiligen Mutterland. Über den folgenden Link der Handwerkskammer zu Köln erhalten Sie den jeweiligen Ansprechpartner: http://g.zisick.de/120r6Gx

Wir empfehlen Ihnen vor der Ausübung eines Handwerks unbedingt die Zulassungspflicht zu prüfen. Auch der Auftraggeber ist gut beraten, wenn er sich vom Vorhandensein der entsprechenden Dokumente überzeugt. Verstöße werden in dieser Hinsicht durch die Behörden als Schwarzarbeit geahndet.

Tipps für ausländische Unternehmen: Handwerkskammer

 


 

Selbstorganisation: Dokumentation


Egal, ob Sie sich nun schriftlich, telefonisch oder per E-Mail bewerben: dokumentieren Sie bitte jede Bewerbung.

Legen Sie sich dazu einfach eine Liste an – am besten auf dem Computer – und notieren Sie:

Firmenname:
Anschrift:
Telefonnummer:
Ansprechpartner:

Stellenangebot:
Stellen-ID/Referenznummer:
Beworben am:
Art der Bewerbung:

Nachgefasst am:
Ergebnis:

Termin Vorstellungsgespräch:
Ergebnis der Bewerbung:

Diese Liste sollten Sie tagsüber immer griffbereit haben. Wenn Sie dann von einem Arbeitgeber angerufen werden, wissen Sie immer gleich worum es geht und müssen nicht nochmal nachfragen oder sich irgendetwas buchstabieren lassen. So hinterlassen Sie so immer einen guten Eindruck.

Beim nächsten Mal geht es um das Vorstellungsgespräch.

 


 

Häufig gemachte Fehler beim Nachfassen


Der Zeitpunkt:
Ich empfehle Ihnen, bei E-Mails nach drei Tagen, bei schriftlichen Bewerbungen nach maximal einer Woche nachzufassen.

Der Inhalt des Telefonats:
Legen Sie sich vor dem Nachfassen ein paar Fragen zurecht, damit Sie nicht nur stammeln, sondern wirklich einen positiven Eindruck hinterlassen. Prüfen Sie vorher unbedingt noch mal die Angaben, wie Stellenangebot, Stellen-ID, Ansprechpartner.

Die Häufigkeit des Nachfassens:
Einmal Nachfassen reicht! Bitte übertreiben Sie es nicht. Sonst gelten Sie schnell als Nervensäge.

Angaben des Arbeitgebers beachten:
Einige Arbeitgeber bitten in Ihren Stellenangeboten ausdrücklich darum, von telefonischen Nachfragen abzusehen. Diesen Hinweis sollten Sie unbedingt beachten.

Beim nächsten Mal geht es um die Dokumentation einer Bewerbung.

 


 

Nach der Bewerbung: Das Nachfassen


Viele Bewerber wundern sich, warum sie nach einer Bewerbung nie wieder etwas vom Arbeitgeber hören.

Aber haben Sie schon einmal daran gedacht, selbst etwas dagegen zu tun?

Das Prinzip des Nachfassens kommt eigentlich aus der Werbung, aber im Wort “Bewerbung” steckt ja das Wort “Werbung” drin, also darf man sich ruhig derer Prinzipien bedienen.

Beim Nachfassen fragt man nach ein paar Tagen nach, ob das Produkt, oder in Ihrem Fall die Bewerbung, gefällt, ob man noch etwas erklären oder nachschicken darf und wie die weitere Vorgehensweise ist. Außerdem haben Sie hier die Möglichkeit, noch einmal positiv aufzufallen und sich in Erinnerung zu rufen.

Nimmt ein Personaler ein paar Tage später Ihre Bewerbung in die Hand, hat er also schon einen persönlichen Eindruck von Ihnen gewonnen und wird Sie bestimmt nicht mehr so einfach beiseite legen.

Beim nächsten Mal geht es um die häufigsten Fehler beim Nachfassen.

 


 

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* Unsere Tipps sind gut gemeinte Ratschläge, die auf über 10-jähriger Erfahrung im Personalbereich basieren. Eine Rechtsberatung stellen diese Tipps aber nicht dar.

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